12.02.2026, 20:21
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
“Ja, so ungefähr kannst du es als solches ansehen.” Meinte Mammon. Eigentlich etwas wirklich untypisches für den Teufelssohn. Er war nicht unbedingt als großzügig bekannt und wenn doch, dann hatte das irgendwann immer einen Haken. Doch bei Fred? Irgendwie lief es bei ihr komplett aus dem Ruder. Nochmals… was tat diese Frau nur mit ihm? Es führte sogar soweit, dass er zugab, dass er sie als Person vermisste. Ja, Mammon gab es wirklich zu! Und Fred? Diese lachte ihn nicht aus. Oh nein, sie sagte sogar, dass sie ihn nicht auslachen würde und gab ihrerseits zu, dass sie ihn auch nicht immer schrecklich fand. Sofort ging einer seiner Augenbrauen hoch. Das war ja mal ein Geständnis… sie fand ihn nicht immer schrecklich. Dabei hatte er doch ihr gegenüber nie schreckliche Dinge getan. Sie hatte fast von Anfang an Freiheiten genossen als sonst jemand. Irgendwie wäre ein… ‘Ich würde dich auch als Person vermissen’ passender, aber andererseits… im Grunde hatte sie das ja schon zugegeben, als die Hälbdämonin vorhin zugegeben hatte, dass sie an ihn gedacht hatte, wenn ihre Hand sich zwischen ihre Beine verirrt hatte. Also, sollte er dazu noch etwas sagen? Nein, aber… gerade weil sie nicht gelacht hatte, hatte es irgendetwas in ihm ausgelöst. Moment… was war das? Wieso in Dads Namen hatte er das Gefühl, dass sein Herz stärker pochte? Nein, bloß nicht weiter darauf eingehen, sondern sich lieber auf etwas Anderes konzentrieren. Vor ein paar Tagen hatte Mammon doch selbst seiner Schwester erklärt, wie es funktionierte Gefühle zu ignorieren. Er musste sich einfach auf etwas Anderes konzentrieren. Zum Glück half Fred ihm dabei unbewusst, denn es ging um einen komischen Film und anscheinend auch um Cheerleader. “Ob ich auf Cheerleader stehe?” War das wirklich eine ernst gemeinte Frage? So langsam kannte die Halbdämonin doch den Teufelssohn. Doch das war genau die Ablenkung, die er gerade brauchte wegen dieser komischen Gefühle, die sich in ihm breit machten. “Hallo?! Hast du mal diese wirklich knappen Outfits dir angeschaut und… und hast du eine Ahnung, wie gelenkig die sind? Ich mein… beim Sex kann man wirklich…” Doch er unterbrach hierbei seine eigenen Worte. Er hatte ihr ja irgendwie das vorhin versprochen. “Naja, du weißt ja, was ich meine.” Meinte Mammon dann nüchterner erzählt und mit einer kleinen Handgeste, dass es auch nicht so wichtig war.
“Ich weiß.” Raunte er Fred zu und musste grinsen. Was konnte er dafür, dass sein Penthouse so eingerichtet war, dass er sich überall wohlfühlte? Aber hieß es erstmal den Rest der Kleidung loswerden und dabei meinte er nicht nur seine, sondern auch ihre. Gleich würden sie sich wieder vereinen. Ja, damit kannte sich Mammon aus. Dabei konnte er dann diese komischen Gefühle ignorieren. So war zumindest seine Vermutung, aber als er dann Fred so vor sich sah, entwichen ihm Worte, die so ehrlich waren wie kaum etwas. Eigentlich Worte, die er nur dachte. Kaum hatte Mammon gesagt, dass sie schön war, hielt Fred inne. Sollte er… nein, bloß nicht zu viel nachdenken und so küsste Mammon Fred einfach. Vielleicht auch eine kleine Flucht vor der Angst, dass sie etwas sagen könnte, was er nicht hören wollte. Und vielleicht half dieser Kuss ihn wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Vielleicht half ihm dieser Kuss seine Gedanken in den Hintergrund zu rücken. Aber so, wie Fred diesen Kuss erwiderte, war das gar nicht so einfach. Es wurde leidenschaftlicher und irgendwie… intimer. Ein ganz neues Gefühl für den Teufelssohn. Ein Gefühl, was ihn verwirrte. Was passierte hier gerade?
Doch zum Glück lenkte Fred seine Gedanken erneut ab, indem sich ihre Hände auf seine nackte Brust legten und sie ihn so zum Rückwärtsgang zwang. Bereitwillig ließ der Dunkelhaarige dies zu und spürte dann auch schon sein Instrument. Doch er spürte sein Klavier nicht nur, sondern es war auch zu hören, wie er mit seinem Körper Tasten nach unten drückte. Sollte das hier der Ort sein, wo sie sich als nächstes vereinen würden? War das gerade wirklich der richtige Platz? Nein, es fühlte sich komisch an. Nach diesem Kuss gerade in diesem komischen Gefühl… So unterbrach er den Kuss und nahm ihre Hand. “Komm.” Es war nicht sein typischer Tonfall. Es klang… anders… intimer… gefühlvoller. Genau so zog er sie auch mit in sein Schlafzimmer. Obwohl es nicht wirklich als Zimmer bezeichnet werden konnte, denn eine Tür, die den Raum vom Rest des Penthouses trennte, gab es nicht. Es war eher ein fließender Übergang. Das Bett jedoch war groß. Das Laken war schwarz und die Bezüge rot. Es sah sehr edel aus und war verdammt bequem. Mammon setzte sich auf sein Bett und zog Fred zu sich um sie da aufs Bett zu ziehen und sie erneut in einen Kuss zu verwickeln. Doch diesmal würde es anders werden. Dieser Sex würde viel intimer werden und ja… ob Mammon es wollte oder nicht… diesmal waren Gefühle mit im Spiel.

